IFCN-Erklärung: US-Visumverbote für internationale Forscher untergraben die Pressefreiheit
Das International Fact-Checking Network (IFCN) am Poynter Institute ist entschiedener Gegner der Trump-Administration aktuelle Entscheidung europäischen Beamten und Vertretern der Zivilgesellschaft US-Visa zu verweigern. Diese Maßnahme, zu der auch die schwarze Liste von Einzelpersonen aufgrund ihrer beruflichen Beiträge zur Informationsintegrität gehört, stellt eine beunruhigende Abkehr von den historischen Grundsätzen der freien Meinungsäußerung dar. Diese Verbote bestrafen Beamte und Forscher und stehen im Widerspruch zu demokratischen Werten. Diese Beamten werden aufgrund von Gesetzen, die von ihren eigenen demokratischen Regierungen verabschiedet wurden, einschließlich des Digital Services Act der Europäischen Union, persönlich zum Ziel der Bürgerbeteiligung. Die Arbeit dieser Fachleute reicht von der Aufdeckung koordinierter Lügen bis hin zur Verteidigung des Rechts der Öffentlichkeit auf verlässliche Informationen. Es ist keine Zensur. Das Visumverbot ist in Wirklichkeit eine Zensur.
Das IFCN lehnt eindeutig die Einstufung von Faktenprüfern, Forschern und Vertrauens- und Sicherheitsexperten als nationale Sicherheitsbedrohungen ab. Solche Charakterisierungen sind die Werkzeuge autoritärer Regime, um unabhängige Medien zu unterdrücken. Das Streben nach Genauigkeit ist kein feindseliger Akt; Es ist ein wichtiger Dienst für die Öffentlichkeit.
Das IFCN setzt sich weiterhin für den Schutz unserer globalen Gemeinschaft zur Faktenprüfung ein. Wir treiben eine formelle Bewertung voran, wie sich diese Richtlinien auf die Fähigkeit von Faktenprüfern auswirken, ohne Angst vor politischen Vergeltungsmaßnahmen zu agieren. Darüber hinaus werden wir unsere Ressourcen erweitern, um Faktenprüfern rechtliche und sicherheitstechnische Unterstützung zu bieten, die aufgrund ihres Engagements für die Wahrheit Schikanen oder ungerechtfertigter Prüfung ausgesetzt sind.
Wir fordern eine sofortige Aufhebung dieser gezielten Beschränkungen. Ein Bekenntnis zur freien Meinungsäußerung muss den Schutz derjenigen einschließen, die sich dafür einsetzen, dass der öffentliche Diskurs frei von Zensur ist und den Wert von Faktentransparenz und Rechtsstaatlichkeit begrüßt.





































